Das Abenteuer Land Chile entdecken

Das Abenteuer Land Chile entdecken

Mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von 4275 Kilometern und einer durchschnittlichen Breite von lediglich 180 Kilometern ist Chile das langgestreckteste Land der Erde. Vulkane, Berge, Wüsten und die Hauptstadt Santiago laden zum Entdecken ein!

Ein Streifzug durch die Kapitale

Santiago wird von sechs Millionen Menschen bewohnt und ist damit die mit Abstand größte chilenische Metropole. Ein historisches Zentrum existiert aufgrund der vielen, zerstörerischen Erdbeben der vergangenen Jahrhunderte nicht. Dennoch werden Reisenden zahlreiche, interessante Bauwerke begegnen. Eines davon ist die Catedral Metropolitana de Santiago. Der wuchtige Sakralbau thront am Hauptplatz, der Plaza de Armas und wird von einer überlebensgroßen Statue des Heiligen Jakobs gekrönt.

Nur wenige Schritte entfernt, ermöglicht das Museo Histórico Nacional einen Ausflug in die Vergangenheit zu unternehmen. Interessant sind vor allem die vielen präkolumbianischen Funde, die aus der Zeit vor der spanischen Eroberung stammen. Im schneeweißen Palast La Moneda residiert der chilenische Präsident und vom 880 Meter hohen Cerro San Cristóbal, einem Andenausläufer, genießen Touristen das atemberaubende Panorama der City.

Video: Terra X – Chile: Land der Extreme

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Chiles Norden und Mitte: die wichtigsten Highlights

Folgende Naturwunder sollten sich Chile-Reisende keinesfalls entgehen lassen:

– Vulkan Osorno
– die Strände vor Valparaíso
– die Fjordlandschaft rund um den Vulkan Chaitén

Außerdem gehört die Atacamawüste zu dieser Rangliste. Die Ödnis ist 1200 Kilometer lang und zwängt sich zwischen Pazifik und Anden. Die Atacama entstand vor über 15 Millionen Jahren und gilt dieser Tage als eine der trockensten Regionen des Globus. Auf manche dort errichtete Wetterstation ist noch niemals ein Tropfen Niederschlag gefallen.

Reiseratgeber
Ein besonderes Naturschauspiel bietet sich den Besuchern des spektakulären Valle de la Luna, des „Tal des Mondes“. Die zerklüftete und ausgedörrte Landschaft erinnert tatsächlich an die Mondoberfläche. Den Sonnenuntergang von einer der gigantischen Dünen aus zu beobachten, gefällt nicht nur Romantikern.

Die Nationalparks im Süden

So heiß und trocken Chile im Norden ist, so feucht und kalt präsentiert sich der Landessüden. Wer den Nationalpark Bernardo O’Higgins ansteuert, sieht riesige Eismassen und gigantische Vulkankegel aufragen. Das Schutzgebiet zeichnet sich durch seine Unzugänglichkeit aus und daher buchen viele Touristen Rundflüge über das weitläufige und größtenteils menschenleere Areal.

Die Gletscher, Bergseen und mit Vulkanasche bedeckten Schneefelder aus der Vogelperspektive zu beobachten bleibt ein unvergessliches und atemberaubendes Erlebnis. Nächste lohnenswerte Station einer Chilereise ist der Nationalpark Torres del Paine. Die steil abfallende Berggruppe gehört zu Patagonien und lädt zu tagelangen Wanderungen ein. Übernachtet wird an ausgewiesenen Campingplätzen. Einer davon befindet sich an den Stromschnellen des wildtosenden Rio Paine.

Chile: wild, rau und wunderschön

Im schmalen Staat am Pazifik scheint alles unwirtlicher, größer und mächtiger als an anderen Orten. Die Wüsten sind heißer, die Berge einsamer und die Gletscher riesiger. Diese Superlativen betreffen auch die Chilenen – sie sind so gastfreundlich, wie kaum ein anderes Volk!

Titelbild: © istock.com – Kseniya Ragozina

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Hannah Meier

Hannah Meier, 28 Jahre alt, aus Duisburg. Redakteurin auf entdeckungsreisen.org

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