Safari in Namibia: Mit Nashörnern auf Du und Du

Nashornmutter und -kind gehen in Richtung Horizont.
Wer Nashörner in Namibia sehen möchte, sollte eine geführte Safari machen.

Die Namib-Wüste im südlichen Afrika bietet Touristen ein unvergleichliches Naturschauspiel. Denn im Nordwesten Namibias leben die meistgejagten Tiere Afrikas: Nashörner. Touristen können hier eine Safari buchen und sich unter Anleitung von ausgebildeten Wildhütern auf Nashorn-Safari begeben.

Safari durch Namibia

Einst wurden sie von Wilddieben gejagt. Heutzutage halten vor allem Touristen nach ihnen Ausschau. In Namibia lebt die weltweit größte freilebende Nashorn-Population der Welt. Im Nordwesten des afrikanischen Staates werden die ca. 150 Nashörner vom Save the Rhino Trust (SRT) überwacht. Hier bieten Wildhüter die gefragten Safaris an. Die Touristen-Führer sind ideal ausgebildet, da ein Großteil, der heute im Tourismus-Sektor Beschäftigten, von den ehemaligen Wilderern gelernt hat. So ist es nicht verwunderlich, dass sich die größte weltweite Datenbasis zu Spitzmaulnashörnern in den Händen des SRT befindet. Erste Anlaufstelle für Safaris sind das Damaraland und Desert Rhino Camp. Hier erwartet Touristen ein einmaliges Panorama aus Wüste, Steppe und Tafelbergen. Von ihr aus werden dann die geführten Safaris in der Wüste Namibs angeboten.

Tagsüber heiß; nachts kalt

Eine Reise in die Wüste Namib ist kein Kinderspiel. So herrschen tagsüber im Durchschnitt 35 Grad, nachts kühlt sich dagegen die Luft auf um die acht Grad ab. Bei einer geführten Camping-Safari, bei der kein festes Camp genutzt wird, sollten Sie sich auf das Benutzen einer Busch-Toilette einstellen, bei der mit einem Spaten ganz einfach ein Loch in den Boden gegraben wird. Die Dusche ersetzt ein ausgehängter Wasser-Beutel an einem Ast. Auch fehlt bei diesem Abenteuerurlaub natürlich die Internet- oder Funkverbindung zur Außenwelt. Der Safari-Tourist muss sich des Weiteren komplett auf den Wildhüter verlassen, denn Nashörner rennen bei Gefahr los und das mit dem Horn voran.

Auf eigene Faust unterwegs

Wer kein Freund von geführten Safaris ist, kann Namibia auch auf eigene Faust erkunden. Dazu muss vorher eine genaue Strecke festgelegt werden, denn es ist wichtig, dass das jeweilige Camp-Ziel noch vor Anbruch der Dunkelheit erreicht wird. Von Windhoek aus können Sie entweder zu Küste Richtung Swakopmund oder Richtung Norden in den Etosha- Nationalpark fahren. Im bedeutendsten Naturschutzgebiet Namibias leben neben den seltenen Nashörnern auch Löwen, Zebras oder Antilopen. Wichtig ist, dass Sie sich schon von Deutschland aus ein passendes Auto buchen, denn in Namibia müssen größtenteils Schotterpisten genutzt werden. Ein robuster Jeep, Landrover oder Camper mit Allradantrieb ist deshalb am besten geeignet. Gute Angebote finden Sie zum Beispiel bei www.mietwagen-auskunft.de. Frei Campen ist nicht ratsam, da nicht nur Gefahr durch Wildtiere, sondern auch durch Räuber droht.

Mehr Informationen zur Nashorn-Safari in Namibia finden Sie auch hier und bei welt.de.

Bildquelle: © JohanSwanepoel – Fotolia.com

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Hannah Meier

Hannah Meier, 28 Jahre alt, aus Duisburg. Redakteurin auf entdeckungsreisen.org

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