Faszinierende Unterwasserwelten entdecken

 

Person taucht im Riff

Taucher kennen die Faszination der Unterwasserwelt. Sie entdecken farbenprächtige Lebensformen, erkunden Felsgrotten und Wracks. Eine Besonderheit sind Korallenriffe. Nirgendwo ist die Vielfalt der Arten größer als in den rund 700 Korallenriffen, die Forscher bislang in den Weltmeeren entdeckt haben. Und jetzt kam noch ein sensationeller Fund dazu: ein Korallenriff, das höher ist als das Empire State Building.

Nicht ohne Tauchkurs

Der außergewöhnliche Wolkenkratzer aus Korallen wurde im nördlichen Great Barrier Reef vor der Nordostküste Australiens entdeckt. Wer diese beeindruckende Unterwasserwelt erkunden möchte, sollte vorher einen Tauchkurs absolviert haben. Zwar ist Tauchen prinzipiell auch ohne Tauchschein möglich, klug ist es aber nicht. Um die 500 Euro muss man für einen solchen Kurs kalkulieren. Mit der Reise zum Schulungsort und der Ausrüstung kommen dann schnell einige tausend Euro zusammen. Mit einem Urlaubskredit von Auxmoney kann man sich diesen Traum erfüllen. Der alternative Finanzdienstleister bietet Kredite von 1000 bis 50.000 Euro, die von privaten Investoren zur Verfügung gestellt werden. Die Rückzahlung in Raten kann an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden und so können auch Menschen in den Genuss eines Urlaubskredites kommen, die bei normalen Banken abgewiesen würden. Der Verwendungszweck des Gelds ist flexibel, sodass der gesamte Tauchurlaub finanziert werden kann.

Revolution in der Meereswissenschaft

Für Tauchanfänger eignen sich küstennahe Riffs mit wenig Strömung. Beste Voraussetzungen für erlebnisreiche Tauchgänge findet man zum Beispiel im Roten Meer und im Indischen Ozean. Erfahrene Taucher zieht es immer wieder zum atemberaubenden Great Barrier Reef entlang der Nordostküste Australiens. Das Riff erstreckt sich über 2.300 Kilometer, besteht aus 2.900 einzelnen Riffen und ist das größte Korallenriff der Welt. Hier tummeln sich Zwergwale, Haie, Tintenfische, riesige Seeschlangen und lustige Clownfische. Ein Tauchgang reicht garantiert nicht, um dieses einzigartige Unterwasserparadies zu erkunden. Der im vergangenen Jahr von Wissenschaftlern des Forschungsschiffes Falkor entdeckte Korallenturm mit mehr als 500 Metern Höhe bietet Lebensraum für Haie und Schildkröten gleichermaßen. Die Spitze des Riffs befindet sich 40 Meter unter der Meeresoberfläche und hat einen 1,5 Kilometer breiten Sockel. Die Entdeckung gilt als Revolution in der Meereswissenschaft, die dank neuer Techniken heute ganz andere Möglichkeiten hat, die Tiefsee zu erforschen.

Kleine Tiere erbauen gigantische Riffe

Bei Korallen handelt es sich um Tiere, um Polypen genauer gesagt. Der französische Naturforscher Jean André Peyssonel fand das im Jahr 1723 heraus. Bis dahin hatte man Korallen eher für Pflanzen gehalten. Sie gehören aber wie die Quallen und Seeanemonen zu den Nesseltieren. Ihr Körper ist länglich und hohl, hat an einer Seite einen Schlund mit Tentakeln, mit denen sie Nahrung fangen und Abfälle ausscheiden können. Die Koralle produziert Kalzium-Karbonat, das sie über die Haut ausscheidet und damit eine Außenhülle aufbaut. Ganz einig ist sich die Wissenschaft über diesen Vorgang aber noch nicht. Korallentierchen leben in großen Kolonien und so entstehen im Laufe von Jahrhunderten durch die Ablagerungen der Kalkbehausungen abgestorbener Korallen gewaltige Riffe.

Korallenriffe am Roten Meer

Auch im Roten Meer findet man wunderschöne Korallenparadiese. Zudem gibt es am Roten Meer eine Sonnenscheingarantie, auch im Winter. Das Wasser wird nie kälter als 20 Grad, im Sommer beträgt die Wassertemperatur um die 27 Grad. Das Sommerfeeling können allenfalls gelegentliche Sandstürme trüben. An der Verbindung von Rotem Meer und Indischem Ozean gibt es in fast allen Küstenregionen tropische Korallenriffe. Die Sicht unter Wasser ist meist hervorragend, teilweise kann man bis zu 30 Meter weit sehen. Die ganze Farbenpracht von Korallen und Fischen entfaltet sich bis zu einer Wassertiefe von 10 Metern, je tiefer man taucht, umso mehr verblassen sie. Hai und größere Fische findet man meist am Vorriff und am Riffrand. Dort geht es dann aber auch gleich steil bergab in die Tiefe.

Titelbild: iStock – Grafner

 

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Hannah Meier

Hannah Meier, 28 Jahre alt, aus Duisburg. Redakteurin auf entdeckungsreisen.org

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