Auf zu Pina Colada, Palmen und Panorama-Traumrouten – Puerto Rico

Bewachsene Straße in Puerto RicoIn den Strandbars oder Hotel-Lobbys wird man schon nach der Ankunft auf der Insel durch heiße Salsa-Rhythmen in Sommerlaune versetzt. Mit einem fruchtigen Ananas-Cocos-Rum-Cocktail schlendert man über den von Palmen gesäumten Strand. Die Pina Colada rinnt erfrischend die Kehle hinunter. Karibisch-lecker! Sie wurde hier, auf der kleinsten der großen Antilleninseln, erfunden. Der Blick fällt auf ein paar Surfer, die mit den türkisblauen Wellen kämpfen.

San Juan – die Inselhauptstadt

Die kolonial geprägte Stadt San Juan sollte ganz oben auf der To-do-Liste stehen. Auf dem 500 Jahre alten Kopfsteinpflaster ist vorallem abends immer irgendwo Fiesta angesagt. Schließlich gilt San Juan sogar als Party-Hauptstadt der Karibik. Man hat die Wahl zwischen Diskotheken, Musikbars und Konzertverantstaltungen.

Doch zuvor gilt es durch Gassen zu schlendern, die von pastellfarbenen Häusern gesäumt sind. Viele Galerien, die Kunsthandwerk und Gemälde präsentieren, laden zum Stöbern ein. In der Calle del Christo kann man ein paar traditionelle Leinenkleider und Panamahüte – ideal für die tropischen Temperaturen – kaufen.

Erstaunend sind auch die Festungsanlagen, die einst von den Spaniern in der Karibik errichtet wurden. Sie sollten die Stadt vor Angriffen durch holländische und englische Truppen schützen. Von den Kirchen und Herrenhäusern schafft man meistens nur einen Bruchteil.

Karibik-Flair trifft auf den American Way of Life

Am Plaza las Americas im Stadtteil Santurce findet man die größte Shopping Mall der Karibik. An den Fast-Food Versuchungen merkt man, dass die Insel ein Außenposten der USA ist. Doch zu empfehlen ist auch die lokale Küche. Neben frischem Fisch gehört Asopao, ein Eintopf aus Hähnchen oder Meeresfrüchten, dazu. Auch Mofongo (Kochbananen mit Knoblauch) und Sancocho, ein Rindfleischeintopf, schmecken würzig und sehr lecker.

Reiseratgeber

Abseits der Stadt wird Puerto Rico schnell zum grünen Paradies. Im Nationalpark El Yunque, den man durchwandern oder auf amerikanische Art mit dem Auto durchqueren kann, stürzen sich Wasserfälle über Felsen in die Tiefe. Einen guten Eindruck vom Inselinneren vermittelt die Traumstraße Ruta Panoramica, die über den Kordilleren-Gebirgszug von Yabucoa nach Mayagüez führt. Kaffeeplantagen und feuerrot blühende Flammenbäume ziehen am Autofenster vorbei.

Leuchtende Buchten – ein besonderes Highlight

Ein ganz besonderes Erlebnis bieten die leuchtenden Buchten. Mit einem Kajak und unter professioneller Leitung begibt man sich zur vorgelagerten Insel Vieques. Plötzlich schimmert das Wasser wie Tausende von Glühwürmchen. Spezielle Mikroorganismen, die dort nur in drei Buchten vorkommen, sind für dieses Phänomen verantwortlich.

Bildquelle: © istock.com – mikolajn

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