USA kulinarisch: Die besten Burger Amerikas

Mittlerweile gibt es viele unterschiedliche Hamburger-Typen in den USA

Es ist egal wer, wo zum ersten Mal Gehacktes in einem Brötchen, welches sich Burger nennt, in Amerika servierte. Dieses durch und durch ­amerikanische Gericht hat schnell an Popularität gewonnen. Nicht nur wegen des Konzepts von Fleisch eingeschlossen in Teig, sondern auch weil es so anpassbar an die Wünsche des Kunden ist.

Viele nehmen den Titel des Erfinders in Anspruch

Die genaue Herkunft des modernen Burgers bleibt im Dunklen, auch wenn sich einige um diesen Titel streiten, der Schöpfer zu sein. Einer der bekanntesten davon ist Louis Lassen, er stellte ein Hackbraten-Sandwich in seinem Restaurant Louis Lunch in New Haven, Conn. in Amerika im Jahr 1900 vor. Andere behaupten, dass „Hamburger Charlie“ Nagreen der Erfinder dieses Schnellgerichts bei der Wisconsin Outagamie County Fair im Jahr 1885 war. Noch andere sind der Meinung, dass es die Menches Brüder 1885 auf der Messe in Hamburg, N.Y. waren.

Das Mysterium eines guten Burgers

Das Geheimnis zu einem großartigen und überragenden Hamburger, der außen knackig ist und innen vor lauter Saft tropft, kann nur in zwei einfachen Schritten erreicht werden. So sagt jedenfalls ein ­Chef-Editor eines großen Magazins. Dazu gehört frisch durchgedrehtes Fleisch mit mindestens 20 Prozent Fettanteil, das dann auf einem Backblech gebraten wird. Hierzu muss das Fleischplätzchen aus Rindfleisch in seinem eigenen Fett köcheln. Dadurch erhält es seinen charakteristischen Geschmack.

Dinieren oder Fastfoodkette – hier gibt es den leckeren Hamburger

Empfohlen wird die Minetta Tavern in New York mit ihrem Black Label Burger, der nicht gerade billig kommt, dafür aber mit seinen karamellisierten Zwiebeln dem abgehangenen Rindfleisch einen Hauch von Süße gibt. Preiswerter wird im Au Cheval in Chicago ein einzelner Käseburger oder ein Doppelburger in einer Brioche, angemacht mit selbst gemachter ­Dijonnaise, eingelegter Gurke und gehackten Zwiebeln. Einen klassischen Käseburger gibt es im historischen Charleston, South Carolina oder auch in Nashville in einem selbst gemachten Buttermilchbrötchen mit Körnern. Die ­Rindfleischpatties sind mit Hickoryholz geräuchertem Bacon verfeinert und auf einem heißen Blech erhalten sie eine gewollt angesengte Kruste. Zu den Filialen der Kette von In-N-Out pilgern nicht nur berühmte Personen, um einen der mit konservierungsmittelfreien Burger mit frischem, knackigen Gemüse belegten und gerade gebackenen Brötchen zu essen. Die Kette hat sich einen sehr guten Ruf in Amerika erarbeitet.

Das urwüchsige amerikanische Gericht in der Kochkunst

Sterneköche sehen den Hamburger nicht länger als nur einen Fleischkloß zwischen einem Brötchen, beschmiert mit Ketchup und Senf an. Restaurants rund um die Welt versuchen die Wiederentdeckung dieses amerikanischen Gerichts in die kulinarische Kunst einzubinden.

Bildquelle: © Andres Rodriguez – Fotolia.com

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Hannah Meier

Hannah Meier, 28 Jahre alt, aus Duisburg. Redakteurin auf entdeckungsreisen.org

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