Tempel in Mandalay: Diese Sehenswürdigkeiten sollten Sie sehen!

Heißluftballons am Morgen in Mandalay

Mandalay ist nach Rangun die zweitgrößte Stadt in Myanmar (Birma). In dieser Stadt verschmelzen Tradition und Moderne. Die bunte Millionenmetropole am Irawadi-Fluss gilt als das Zentrum birmanischer Kultur.

Die Tempel in Mandalay: Diese Sehenswürdigkeiten dürfen Sie nicht verpassen!

Mandalay verfügt über eine beträchtliche Anzahl religiöser Stätten, die einen Besuch wert sind. Hauptreligion in Myanmar ist der Buddhismus. Circa 80 % der Bevölkerung sind praktizierende Buddhisten.

Der allgegenwärtige Buddhismus durchdringt das öffentliche Leben und manifestiert sich nicht zuletzt in der Vielzahl der Kultstätten.

Zu den vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen acht Pagoden und drei Klöster. Pagoden sind ostasiatische, traditionelle Bauwerke von typischer Architektur. Sie wurden anfänglich errichtet, um die sterblichen Überreste erleuchteter buddhistischer Mönche aufzubewahren.

Die folgenden Tempel sollten Sie auf jeden Fall in Ihr Sightseeing-Programm aufnehmen:

  • Die Kuthadow Pagode am Fuß des Mandalay Hills
  • Die Maha Myat Muni Pagode/Mahamuni Buddha Tempel im Süden
  • Die Sandamuni Pagode südwestlich des Mandalay Hills
  • Der Mingun Tempel im Norden
  • Die Superlative von Mandalay: Das größte Buch und der größte Buddha

Die Kuthadow Pagode ist eine Anlage aus dem 19. Jahrhundert. Sie liegt am Fuß des Mandalay Hills und besteht aus über 700 pavillonartigen Tempeln. In jedem Tempel befindet sich eine Marmorplatte, auf der das Leben und die Lehre des Buddha schriftlich festgehalten sind.

Originär waren die Schriften vergoldet, heute sind die Buchstaben schwarz eingefärbt. Ungeachtet dessen handelt es sich um ein außergewöhnlich beeindruckendes Kulturerbe. Aufgrund der umfangreichen Darstellungen trägt die Pagode den Beinamen „Das größte Buch der Welt“.

Südwestlich des Mandalay Hills liegt die Sandamuni Pagode. König Mindon Min errichtete diese Pagode im Jahr 1874. Er widmete das Bauwerk seinem verstorbenen Bruder. Dieser Tempel beherbergt den größten Buddha der Welt. Die 1802 hergestellte Stahlguss-Statue wiegt 18,5 Tonnen. Sie wurde im Jahr 1874 nach Mandalay gebracht.

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Ein aus der Form geratener Buddha und eine fotogene Bauruine

Die gleichzeitig bedeutendste und unförmigste Buddha Figur Myanmars befindet sich im Süden von Mandalay: Im Mahamuni Buddha Tempel. Dieser 1784 erbaute Tempel in Mandalay zählt zu den beliebtesten Pilgerzielen des Landes.

Die Pilger sitzen in langen Reihen hinter einer drei Meter hohen Buddha Statue. Es handelt sich um eine der insgesamt fünf zu Lebzeiten Buddhas erstellten Standbilder. Im Gebet rücken die Gläubigen auf, bis sie an der Skulptur angekommen sind und ihr eine mitgebrachte Folie Blattgold aufkleben können.

Die Goldschicht ist im Laufe der Jahre auf etliche Zentimeter angewachsen, was dem Buddha eine ausgesprochen unförmige Gestalt verleiht. Der innerste Bereich des Tempels ist Männern vorbehalten.

Im Dorf Mingun im Norden Mandalays ist der Mingun Tempel angesiedelt. Dort war geplant, die größte Pagode der Welt zu errichten. Sie sollte 152 Meter hoch werden. Begonnen wurde im Jahr 1790, eine Fertigstellung erfolgte nicht.

Der Bau stagnierte auf einer Höhe von 50 Metern. In der linken Hälfte der Pagode befindet sich ein durch ein Erbeben verursachter Riss. Dem ungeachtet ist der Mingun Tempel in Mandalay ein lohnenswertes Ausflugsziel

Reiseratgeber

Das Minimum: 48 Stunden

Nehmen Sie sich zum Mindesten zwei Tage Zeit, um die beeindruckenden Tempel in Mandalay und weitere Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Die beste Reisezeit liegt in den Monaten von November bis Februar. In dieser Zeitspanne ist es sonnig und heiß mit geringer Luftfeuchtigkeit. Tauchen Sie ein in eine verhältnismäßig junge Stadt, welche ungeachtet ihres kurzen Bestehens die alte birmanische Kultur zu vermitteln vermag.

Titelbild: © iStock – thitivong

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Hannah Meier

Hannah Meier, 28 Jahre alt, aus Duisburg. Redakteurin auf entdeckungsreisen.org

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